24./25. November 2018 – Weihnachtsmarkt Trier und Luxemburg

Wo sind eigentlich die Hitzewellen wenn man sie braucht? Ich meine jetzt nicht die globale Erderwärmung, sondern meine ganz private Erwärmung. Die, die man so schwallartig  bekommt, wenn der Körper beschließt, dass es jetzt vorbei ist mit dem Kinderkriegen. Solche warmen Schübe wären ganz praktisch wenn es draußen kalt ist. Aber nein, aktuell friere ich wie in frühester Jugend. Da helfen nicht mal mehr warme Gedanken, da musste  dieses Wochenende durchgehend die lange Unterhose ran.

Wir waren nämlich wieder unterwegs. Es ist Weihnachtsmarktzeit und das heißt, das ist eine gute Gelegenheit sich andere Städte mal im Lichterglanz anzusehen. Dieses Jahr haben wir uns dafür zunächst einmal Trier ausgesucht. Die älteste Stadt Deutschlands wurde vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet. Natürlich sind die Baudenkmäler aus dieser Zeit die Hauptattraktion von Trier und die Porta Nigra das Wahrzeichen der Stadt. Jetzt zur Weihnachtszeit wird ihr ein geschmückter Baum zur Seite gestellt. 

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Porta Nigra mit Weihnachtsbaum

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Der Weihnachtsmarkt selbst ist mehr in der Innenstadt. Er ist im Verhältnis zu anderen recht klein, aber niedlich. 

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Trier Weihnachtsmarkt

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Interessanterweise öffnet er schon vor Totensonntag, schließt aber an diesem Tag wieder. Das war für uns ein Grund mehr, an diesem Tag nach Luxemburg zu fahren. 

Das Großherzogtum liegt ganz in der Nähe von Trier. Die Bahn fährt stündlich und bis zur Hauptstadt Luxemburg sind es gemütliche 48 Minuten Fahrzeit. Dank des von mir heiß geliebten Schengener Abkommens reist man ohne Grenzkontrollen. Einzig die in lëtzebuerger Sprache angesagten Haltestellen und der ebenso sprechende Schaffner lassen einen spüren, dass man nicht mehr in Deutschland ist. Lëtzebuergisch ist eine Variante der deutschen Sprache, im Grunde ein Dialekt, aber hier wird nicht nur (teilweise) so gesprochen, sondern auch so geschrieben. Man versteht alles, aber es ist auch irgendwie fremd und wir fanden es niedlich. Hier auf dieser Seite könnt ihr euch mal versuchen was ihr versteht: 

https://lb.m.wikipedia.org/wiki/L%C3%ABtzebuerg_(Land)

Laut Verfassung ist lëtzebuergisch übrigens Amtssprache. Aber es wird auch deutsch und vor allem französisch gesprochen.

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Lëtzebuerger Euro-Münzen

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Die Hauptstadt Lëtzebuerg, oder wie wir natürlich immer sagen Luxemburg, ist geographisch sehr interessant gelegen. Die befestigte Altstadt liegt oben auf einem Berg, sie wird deshalb auch Oberstadt genannt. Die Unterstadt liegt dagegen wie in einer Schlucht. Insgesamt ist Luxemburg Stadt auch geschichtlich sehr interessant und zusätzlich heutzutage als Finanzzentrum bekannt. Die Mieten bzw. Kaufangebote für Immobilien sind dementsprechend unfassbar teuer.

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Luxemburg am Abend

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Da wir schon gegen Mittag in Luxemburg waren, hatten wir dadurch ein wenig Zeit uns genauer umzusehen. Leider war aber das Wetter sehr trüb und novembergrau. Kein Fotowetter also. Aber schon ab 17 Uhr wird es ja aktuell dunkel und gerade der Weihnachtsmarkt wird dann besonders schön. In Luxemburg liegt er verteilt an verschiedenen Standorten. Wir hatten dadurch am Ende des Tages einiges auf der Uhr, an Schritten wohlgemerkt.

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Weihnachtsmarkt in Luxemburg

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Es gab übrigens für uns einen kleinen Extragrund, ausgerechnet den luxemburger Weihnachtsmarkt zu besuchen. Auf der offiziellen Website der Stadt wird nämlich beschrieben, was zum hiesigen Weihnachtsmarkt unbedingt dazugehört: Die Thüringer! Also unsere Bratwurst! Wir haben sie natürlich an einer Stelle getestet und mussten aber feststellen, in Thüringen schmeckt die Thüringer einfach immer noch am besten.

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Thüringer Bratwürste in Luxemburg

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Zusammengefasst können wir also sagen, Luxemburg ist bestimmt nochmal eine Reise wert, dann aber zu einer schöneren Jahreszeit. 

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Annett und Ines auf dem luxemburger Weihnachtsmarkt

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Und unser ultimativer Tipp für Weihnachtsmarktbesuche lautet weiterhin  (neben Erfurt) Strasbourg. Dort muss man mal gewesen sein! 

 

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