2018 – Inselhopping Griechenland – Naxos

Unser zweiter Inselhopping-Stopp ist die größte Kykladeninsel Naxos. Interessanterweise habe ich in allen Artikeln über die Insel immer gelesen, dass sie im Verhältnis zu den anderen die grünste sein soll. Allerdings ist es jetzt im Juli, zumindest in der Gegend in der wir waren, ebenso trocken wie woanders auch. Das liegt natürlich am fehlenden Regen und den durchgehend hohen Temperaturen. Dass es in Naxos trotzdem Landwirtschaft gibt, inklusive Viehzucht von Schweinen und Rindern, kann man hier jeder Speisekarte entnehmen. Überall werden lokale Produkte angeboten. Die sonnengereiften Tomaten schmecken zum Beispiel fantastisch. Dazu gibt es natürlich immer auch Köstlichkeiten aus dem Meer wie frischen Fisch, aber auch Oktopus und Algen (!) im Angebot. Haben wir alles probiert. 

Meeresköstlichkeiten

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Naxos ist zusätzlich aber noch ein Badeparadies mit wirklich wunderschönen Sandstränden. Und trotzdem wir ja eigentlich nicht so die Strandlieger sind, haben wir uns diesmal eine richtige Auszeit genehmigt und waren mal so richtig lazy. Das heißt wir haben uns am Strand jeder eine Liege geleistet, schön mit Schirm und Bedienung durch die Kellner der anliegenden Bar. Klingt irgendwie dekadent, wenn ich das so schreibe. Zumal auch noch ein thailändischer Masseur unsere Rücken massiert hat.

Sandstrände von Naxos

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Natürlich waren wir nicht die Einzigen, die sich so wie wir ein bisschen Luxus geleistet haben. Ich denke mal die schönen Strände, das verlässliche Sommerwetter und die moderaten Preise sind wohl die Hauptgründe warum die meisten Urlauber hier sind. Zudem findet jeder am Meer seinen Platz, auch sehr ruhig wenn gewünscht. Ein paar Meter laufen und schon ist man ganz alleine. Und wer danach Abendunterhaltung und Gaststätten sucht, hat hier auch mehr als genug Auswahl.

Aber warum ist Naxos im Gegensatz zu manch anderer griechischen Insel nicht ganz so überlaufen und herausgeputzt? Sicher liegt das zum einen daran, dass die anderen Inseln schon etablierter sind. Zusätzlich aber auch daran, dass Naxos nur einen kleinen Flughafen hat, der auch nicht international angeflogen wird. Selbstverständlich kann man aber hierher mit der Fähre kommen, so wie wir das im Rahmen unserer Inselhopping-Tour gemacht haben.

Natürlich gibt es hier aber nicht nur Strand und Party, sondern auch Historisches zu entdecken. Mir ist aber aufgefallen, dass zum Beispiel die Altstadt von Naxos Stadt (auch Chora genannt), deutlich weniger in Schuss ist, als die von den Städten auf Paros oder Santorini. 

Altstadt von Naxos Stadt

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Ein Gang durch die Gässchen lohnt aber allemal, gerade weil es hier nicht nur geleckt aussieht und viel Ursprüngliches entdeckt werden kann. Pflichtprogramm für uns war aber natürlich das Wahrzeichen der Insel, die Portara von Naxos. Dieses Tempeltor ist das letzte intakte Teil des nie fertiggestellten Apollon-Tempels aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Es ist aus hiesigem Marmor gefertigt und 5,95 Meter hoch und 3,65 Meter breit. 

Während der Rest dieser Anlage quasi als Steinbruch nach und nach für andere Bauwerke verwendet wurde, blieb das Portal als einziges stehen. Es liegt erhöht und ein wenig außerhalb von Naxos Stadt auf einer Halbinsel und bietet von dort einen wunderbaren Blick auf den Hafen und den Ort.

Portara von Naxos

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Weitere Sehenswürdigkeiten der Insel haben wir allerdings diesmal nicht angeschaut und das hatte schlicht und einfach mit der Hitze zu tun. Deshalb der Tipp an alle Kulturfans: Kommt lieber im Frühling oder Herbst. 

Wir haben damit einen Grund gefunden zum Wiederkommen.

Fähre im Sonnenuntergang vor Naxos

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