2018 – Inselhopping Griechenland – Paros – Schönster Ort, Geheimtipp und Schmetterlinge

Kennt ihr das, da verreist man mit viel Gepäck und trotzdem hat man immer irgendwas Wichtiges vergessen. Dummerweise war es diesmal mein extra gekaufter Reiseführer für die Kykladeninseln. Aber wozu gibt es Smartphones, wichtig ist nur WLAN. 

So habe ich mir also die Tipps für Paros im Internet zusammen gesucht. Und es gibt ja durchaus Einiges hier zu entdecken und die begrenzte Zeit wollen wir natürlich nutzen.

Als erste Destination haben wir uns deshalb gestern Lefkes angeschaut. Dieser kleine Ort wurde vielfach in Reiseforen als schönster der Insel bezeichnet. Er liegt mitten auf Paros, also nicht am Meer, und ist mit dem Bus gut erreichbar. Allerdings gibt es keine Displays  im Bus, sondern nur Ansagen. Und genau das führte dazu, dass wir prompt am falschen Ort ausgestiegen sind. Warum auch immer ich das angesagte „Kostos“ mit Lefkes verhört habe, Annett und Stephanie haben es nicht angezweifelt. Und so sind wir als so ziemlich die Einzigen dort raus. Der Bus fuhr ohne uns weiter, wir drehen uns um und da stehen wir plötzlich vor einem Schild mit der Aufschrift „Welcome to Kostos“. Immerhin gab es ein bisschen was anzugucken (mehrere Kirchen) in der halben Stunde Wartezeit bis zum nächsten Bus. Aber es war heiß und so blieb es auch.

Kostos

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Mein Dauerbrenner als Ohrwurm ist sowieso schon seit Tagen der Song „Heißer Sand“ von Mina aus dem Jahr 1962. Fragt mich nicht warum ausgerechnet so ein Schlager, muss an der Wärme liegen. 

Zurück zu Lefkes. Natürlich sind wir noch gut dort angekommen. Der Ort ist wirklich schön mit seinen engen Gassen und den typischen weißen Häusern. Aber vor allem ist das Dorf durch die auf einem Hügel liegende Kirche Agia Triada geprägt. Auch der dahinter liegende Friedhof ist interessant. 

Lefkes

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Aber wie das so ist, wenn jemand behauptet, das eine wäre am schönsten. Vielleicht gibt es ja doch wie bei Schneewittchen hinter den Bergen nicht noch etwas viel Schöneres. Ich hatte nämlich von einem Geheimtipp gelesen, dem Fischerdorf Naoussa. Und was soll ich sagen, dieser Ort ist tatsächlich etwas ganz besonderes. Hier gibt es so viel zu gucken, jede Gasse ist ein Schmuckstück, der Hafen ist total interessant mit den vielen Fischern die ihre Netze flicken. Einfach nur toll, toll, toll. Ein wirkliches Highlight. Gerne hätten wir hier einen ganzen Tag verbracht, aber da wir morgen ja schon weiter reisen, mussten ein paar Stunden reichen. Denn wir wollten unbedingt noch das Tal der Schmetterlinge sehen. Aber klickt euch doch erst einmal durch die Bilder von Naoussa.

Naoussa

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So nun also zu den Schmetterlingen, die  eigentlich gar keine sind, sondern Nachtfalter. Sie leben zu Tausenden (vielleicht sind es auch nur Hunderte) in einem abgeschiedenen Tal. Eine Quelle sorgt hier für ständig feuchte Luft und gutes Wachstum von vielen Pflanzen, von denen sie am meisten den Efeu mögen. Während der Paarungszeit im Sommer sind sie besonders gut zu beobachten. Meist sitzen sie einfach nur ruhig auf Blättern. Ihre Färbung ist mit geschlossenen Flügeln etwas unauffälliger. Fliegen sie aber doch auf, sieht man ihre teils auffällig orange Färbung. Leider sind sie im dunklen Wald und bei schnellem Auffliegen einfach nicht zu fotografieren. Stephanie hatte aber Glück. Seht selbst…

Schmetterlingstal

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Übrigens „Heißer Sand“ ist immer noch in meinem Kopf. 

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