2018 – Inselhopping Griechenland – Anreise

Schon der zweite Tag Griechenland und ich habe noch nichts im Reisetagebuch. Ich hatte tatsächlich schon Fragen wo denn die Berichte bleiben. Sorry, aber es ging nicht. Gestern war ich einfach zu benebelt. Außerdem gab es gar nicht so viel zu berichten.

Benebelt? Warum eigentlich? Naja wir sind nach Griechenland geflogen und weil ich immer noch ein wenig Flugangst habe, hatte ich ein leichtes Beruhigungsmittel intus. Das macht dann über Stunden müde. War übrigens ein ruhiger Flug. Wir sind ab München geflogen und bei schönem Wetter gestartet und bei noch besserem in Athen gelandet. 

Übrigens probieren wir diesmal etwas für uns ganz Ungewohntes, nämlich eine Pauschalreise. Ich gebe zu, am liebsten plane ich alles selbst. Aber bei unserem Angebot stimmte der Preis und die Idee und so hüpfen wir jetzt vororganisiert auf verschiedene griechische Kykladeninseln. Nennt sich übrigens Inselhopping. 

Vorteil Pauschalreise: Alles wird für uns gebucht (Hotels, Fähren, Shuttle etc.) und wir werden immer abgeholt und gebracht. Trotzdem sind wir aber individuell unterwegs und können auf den Inseln unser eigenes Programm gestalten. Nur das Hotel und die Aufenthaltsdauer dort können wir nicht bestimmen. Und das ist auch der Nachteil an der Sache: Leider ist es absolute Glückssache wo wir übernachten. Wir erfahren dies immer erst, wenn wir an einem neuen Ort ankommen. 

Für den Veranstalter eine schöne Geschichte, denn so können Restbetten noch gut verkauft werden. Hätte ich allerdings selbst gebucht, wären unsere bisherigen Hotels nicht meine Wahl gewesen. Hat also alles Vor- und Nachteile. 

Athen

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Nachdem wir also gestern nur ganz kurz für eine Nacht in Athen waren (deshalb nur ein Foto), ging es heute früh 6 Uhr (!) schon zur Fähre nach Paros. Griechenland ist ja eine Zeitzone vor uns, also eine Stunde. Da wisst ihr was es bedeutet, 5 Uhr aufzustehen. Das heißt nach unserer Zeit sogar 4 Uhr. Aber nicht das ihr denkt um diese Uhrzeit wäre in Athen nichts los. Im Gegenteil, Autos über Autos, Menschen über Menschen. Dauernd pfeift irgendein Polizist auf der Straße und versucht, die Ordnung (wieder) herzustellen. Als Außenstehender erscheint dies absolut zwecklos und unser Eindruck war, als würden alle die Verkehrsregeln trotz Polizei ignorieren.

Auch am Hafen war unheimlich viel Betrieb. Ich hatte mir ja im Vorfeld unter Inselhopping vorgestellt, dass wir mit einem kleinen Boot oder einer Yacht unterwegs sein werden. Das ist natürlich nicht so. Wir reisen mit Fähren und diese sind einfach nur riesig und ich hatte den Eindruck, dass diese unendlich viele Menschen und Autos fassen können. 

Im Morgengrauen: Fähre zu den Kykladeninseln

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Unsere Fahrt dauerte rund 4 Stunden und dann kamen wir endlich auf unserer ersten Insel an: Paros. Natürlich ist bei Ankunft einer  Fähre erstmal Gewusel. Aber zwischen all den vielen Ankommenden, sah ich dann plötzlich ein Schild mit meinem Namen….

Hafen von Paros

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Weiter geht es im nächsten Artikel.

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