2017 Frankreich – Tag 12 – Nimes

Oh la la oder Olé oder doch salve? 

Wir sind ja hier in Nimes in Frankreich, genießen Wetter und Essen und versuchen uns in der Sprache. Doch dann haben wir hier in Nimes auch tolle römische Bauten, in sagenhaft gutem Zustand, und deren Geschichte bewundert. 

Und wir haben erfahren, dass es in der besterhalten Arena der Welt aus dieser Zeit, inzwischen auch Stierkämpfe wie in Spanien gibt. Ich habe euch dazu mal ein Bild eingestellt. Wobei hier aktuell keine solchen stattfinden. Aber die Bronzestatue auf dem Foto zeigt den berühmtesten Torero Frankreichs („Nimeño II „), der auch hier gekämpft hat. All seine Berühmtheit nützte ihm am Ende aber nichts. Er wurde in einem Kampf schwer verletzt und erhängte sich später.

Bisher haben wir die Arena nur von außen bewundern können. Da wir aber morgen Vormittag noch Zeit haben, planen wir noch einen Besuch und hoffen eingelassen zu werden. Aktuell finden in der Arena aber Abends immer Rockkonzerte statt, so dass wir nicht sicher sind ob es klappt.

Dafür haben wir aber noch andere römische Hinterlassenschaften angeschaut, zum Beispiel den Pont du Gard, ein Äquadukt, aus dem ersten Jahrhundert. Etwa 20.000 Kubikmeter Wasser flossen nach der Fertigstellung täglich über den Aquädukt nach Nemausus (heute Nimes). Meistens jedoch unterirdisch, hier jedoch musste ein Fluss überquert werden. Übrigens hatte die Wasserleitung eine Gesamtlänge von 50 km. Eine Meisterleistung! 

Eine dreiviertel Stunde Fahrt mit dem Bus von Nimes aus und wir waren am Pont du Gard. Unglaublich wie gleichmäßig die großen Quader behauen wurden. Wir waren sehr beeindruckt.

Zurück in Nimes hatten wir noch Zeit für den Jardin de la Fontaine. Eine Gartenlandschaft, die aus einer römischen Anlage heraus entstand, und ihr heutiges Aussehen im 18. Jahrhundert erhielt. Eingebettet in den Jardin de la Fontaine ist der Tour Magne. Dieser Turm war Teil der Stadtmauer und ist in seinen ältesten Teilen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus stammend. Damit ist der Turm eines der ältesten Gebäude in Europa.

Natürlich haben wir ihn bestiegen. Es dauerte allerdings eine Weile eh wir hinein kamen, denn maximal 15 Personen dürfen oben auf der Plattform stehen. Von oben gibt es eine tolle Sicht auf die Stadt.

Übrigens ist es am Abend immer besonders voll in der gar nicht so großen Stadt (ca. 151.000 Einwohner). Da sind die Temperaturen milder und heute am Donnerstag (nur um Juli und August) ist zusätzlich ein Markt für Kunsthandwerk. Zusätzlich gibt es überall Livemusik. Na wollt ihr auch kommen? 

Nimes, Tag 12 unserer Frankreich-Reise

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