2017 Bin mal kurz in Wien

Man könnte fast meinen unsere Zugfahrt nach Wien war länger als unser Aufenthalt hier. Immerhin waren wir satte 9 Stunden unterwegs, um von Erfurt aus nach Wien zu kommen. Einen Anteil daran hatte allerdings die Deutsche Bahn, die unseren eigentlichen Zug hat ausfallen lassen, sodass wir noch eine Stunde früher los mussten.

Aber wir hatten tatsächlich zwei volle Tage zur Verfügung, die wir ausführlich für Kultur (selbst an sonst stillen Örtchen), Vergnügen (Prater), Gastronomie (Wiener Schnitzel) und Annetts Geburtstag genutzt haben.

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2017 Fahrt nach und in Wien mit der Bahn

Wenn Eine eine Reise tut, dann kann sie was erzählen. In meinem Fall bin ich ja auch nicht mal alleine, Annett kann mit berichten. Wobei sie gerade etwas peinlich berührt ist, wie ich hier im ICE sitze.

Ich friere ja sowieso schnell, aber so wie heute war es selten. Es zieht hier derart aus allen Ritzen, dass meine zwei (!) mitgebrachten Decken, meine Jacke und ein Halstuch nicht auszureichen scheinen, um mich zu wärmen. Unsere Fahrt nach Wien ist allerdings auch sehr lang. Zunächst reichte eine Decke um den Oberkörper herum. Später kam noch die 2. Decke für die Füße dazu. Übrigens sitzen hier auch Fahrgäste im T-Shirt.
Jetzt halten wir gleich in Plattling, hab ich noch nie gehört den Ort.
Aber Vienna is calling. Irgendwann werden wir schon ankommen. Schon 6 Stunden geschafft, 3 bleiben noch…
… Für euch nur einen Satz später sind wir nun gut in Wien und im Hotel angekommen. Und der Ausstieg aus dem ICE war bahnmäßig gesehen eine richtige Zeitreise.
Der Weg zur Wiener Straßenbahn führt zwar vom Bahnhof aus zunächst unterirdisch wie zu einer hochmodernen U-Bahn.
Dann aber erwartet einen eine echte Überraschung: Einerseits uralt, aber auch recht schnell unterwegs. Die Straßenbahn hat Holzsitze, ist unbequem, eng, schlecht zum einsteigen und doch irgendwie kurios und fast schon wieder museal schön. Seht selbst.