Oktober 2018 – Düsseldorf

Ihr habt kein Geld für eine Reise nach Japan? Hatten wir auch nicht. Wenn ihr aber, so wie wir, euer Sparschwein auskippt und es danach für eine Fahrt nach Düsseldorf reicht, habe ich eine Idee für euch: Little Tokyo. Das liegt mitten in Düsseldorf, genauer gesagt in der Immermannstraße und der Gegend um diese herum. Das ist ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs, also leicht zu finden.

View this post on Instagram

Little Tokyo Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Da in Düsseldorf einige tausend Japaner leben, haben sich hier diverse japanische Läden, Restaurants, Bäckereien, Buchläden etc. angesiedelt. 

Wir sind in den vergangenen Tagen hier mehrfach entlang geschlendert und diverse Male eingekehrt. Umringt von Japanern kann man sich dann beim Essen bestens amüsieren (und blamieren), wenn man ungelenk mit seien Stäbchen hantiert. Man kann aber auch nach einem Löffel fragen, wenn es denn sein muss bzw. im Notfall. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß. 

Übrigens selbst die Rechnung wird in einigen dieser Restaurants nur mit japanischen Schriftzeichen ausgegeben. An der Kasse wird man aber dann über die Kosten informiert. Die Kellner servieren hier nur.

Soweit zu unserem japanischen Abenteuer. Übrigens fühlen sich in Düsseldorf viele Nationen zu Hause. Die Stadt ist  multikulturell, die Menschen sehr offen, wie wohl alle Rheinländer. Und meistens sind sie auch sehr nett. Als ich zum Beispiel gestern im Bahnhof von einem Typen angerempelt und danach angepöbelt wurde, haben sich sofort zwei (!) junge Männer schützend vor mich gestellt. Sie gehörten nicht zusammen, sondern reagierten unabhängig voneinander und haben mir geholfen. Spitze! 

Apropos Rheinländer: Man möchte meinen sie trinken täglich viel Bier und sitzen damit dann am liebsten alle gemeinsam am Rhein. Der Eindruck täuscht natürlich, sie trinken nämlich überall gerne Bier! Es gibt sehr viele urige Kneipen und Brauereien hier. In Düsseldorf wird übrigens Altbier ausgeschenkt.

Wie komme ich dann dazu zu behaupten, alle säßen trinkend am Rhein? 

Wir hatten ja bei unserem Trip mitten im Herbst (12.-15. Oktober) perfektes Sommerwetter mit bis zu 27 Grad und durchgehendem Sonnenschein. Und natürlich saßen oder standen deshalb sehr sehr viele Leute draußen. Ganz besonders geeignet ist dafür zum Beispiel die Rheinuferpromenade. Dort liegen auch die Kasematten, ein terassenartiger Gastronomiebereich. 

View this post on Instagram

Düsseldorf Rheinuferpromenade

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Und dort fahren auch die vielen Ausflugsschiffe ab. Das lohnt sich bestimmt auch einmal. Leider haben wir das diesmal aber nicht geschafft. Wir sind stattdessen wieder einmal Segway gefahren. Das ist eine schöne Art sich schnell fortzubewegen und dabei auch etwas zu sehen. Und natürlich macht es einfach Spaß!

View this post on Instagram

Segway fahren in Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Segway-Tour Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Wir haben dabei zweimal den Rhein überquert, sind durch die Altstadt und durch den Medienhafen gefahren. Gerade zu letzterem muss ich euch unbedingt einige meiner Fotos zeigen. Die Architektur hier ist wirklich beeindruckend. Internationale renommierte Architekten haben hier entweder neu gebaut oder Altes in Neues integriert.

View this post on Instagram

Medienhafen Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Wohnen wird hier aber kaum jemand, es ist mehr ein Gewerbe- / Medienviertel. Allerdings gibt es hier hochklassige Gastronomie und ein sehr teuer wirkendes Hotel mit vielen Autos vor der Tür. Keines davon war von der preiswerten Sorte und wenn dann eines bestiegen wurde, dann war es laut. Ihr wisst sicher welche Art laut ich meine. Es war die Art bei der man sehr viel Aufmerksamkeit für sein teures Gefährt bekommt. 

So, wie schaffe ich jetzt die Überleitung zu Dieter Nuhr? Keine Ahnung, ich erzähle es euch einfach. Wir hatten nämlich unseren Düsseldorf Besuch um ihn herum geplant, da wir ihn immer schon mal live sehen wollten. Und da verreisen ja unser Hobby ist, sind wir also zu Dieter Nuhr gefahren anstatt ihn kommen zu lassen. Er stammt ja aus Düsseldorf und die dortige Tonhalle ist quasi sein Wohnzimmer. Ist übrigens eine tolle Location, gute Sicht, gute Akustik, wirklich empfehlenswert. Dieter Nuhrs Programm war das übrigens auch, sehr politisch, aber genau mein Humor. Er hat uns zusätzlich am Abend mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass zeitgleich auch die Toten Hosen auftreten. Wäre sicher auch toll gewesen. Ich hatte mich sowieso schon gewundert, warum in der ganzen Stadt Leute mit Tote Hosen T-Shirts rumliefen. Da die aber auch aus Düsseldorf stammen, dachte ich die Fans laufen da einfach immer so rum… Hätte ja sein können.

Übrigens schreibe ich diesen Bericht recht glücklich im Zug, obwohl wir für diesen viele Nerven gelassen haben. Schon die Hinfahrt war spannend. In Frankfurt Main kam nämlich unser Zug schon mit 45 Minuten Verspätung an. Er hatte sie bei der Fahrt von München erfolgreich eingefahren. Aber das war nicht genug. Auf unserer Strecke nach Düsseldorf hatte nämlich ein ICE vor uns Feuer gefangen und damit war die gesamte Strecke gesperrt worden. Am Ende hatten wir über 2,5 Stunden Verspätung. Aber wir sind angekommen. Heute nun ist die Strecke immer noch gesperrt und der Zug fährt die Ersatzstrecke. Und auch wenn wir aufgrund gestrichener Züge und Chaos genervt waren, hatten wir noch Glück. Denn kurz nachdem wir den Kölner Bahnhof verlassen hatten, wurde dieser wegen Geiselnahme komplett gesperrt. Kein Zug fuhr mehr.

Da gelobt ich mir doch unsere langsame Zugfahrt am Rhein entlang mit Blick auf eine pittoreske Landschaft. 

P.S. Einen kleinen Polizeieinsatz haben wir in Düsseldorf auch noch erlebt. Unsere Straßenbahn wurde gestoppt, ein Polizeiwagen setzte sich vor die Bahn. Dann stiegen zwei Polizisten ein und verhafteten den jungen Mann direkt neben uns. Düsseldorf, what a thrill! 

Hier noch ein paar harmlose Bilder aus der Stadt.

View this post on Instagram

Auf der Kö in Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Ein Denkmal bei der Vorbereitung auf die Arbeit

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Trockenes Rheinufer in Düsseldorf

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

30.09.2018 – München Oktoberfest

Endlich WLAN! 

Ich komme mir gerade vor wie im Auslandsurlaub, wo ich auch immer nur online gehen kann, wenn WIFI angeboten wird. 

Grund für diesen denkwürdigen Zustand ist eine Verkettung unglücklicher Umstände. Und natürlich hat es mit meinem Telefonanbieter zu tun. Ich habe deshalb zwar ein Smartphone in den Händen, aber die innenliegende SIM-Karte ist tot. Sie wurde einfach vom Netz genommen. Ich bin also ungewollt der postdigitalen Bewegung beigetreten (die gibt es wirklich). Zumindest für den Großteil des Tages. Telefonieren geht natürlich ohne SIM-Karte auch nicht. 

Ich ahne es, euer Bedauern deswegen ist grenzenlos. Dabei kann sich garantiert kaum jemand von euch ein Leben ohne dieses Gerät vorstellen. 

Wir mussten also heute beim Besuch des Oktoberfestes in München zu altertümlichen Mitteln greifen: Uns nämlich stets im Auge behalten, damit keiner verloren geht. Bei dem wunderschönen Wetter heute waren wir  nämlich wirklich nicht alleine. Dabei sind wir gleich nach Öffnung um 10 Uhr morgens dort gewesen, aber selbst zu dieser Uhrzeit war es schon gut gefüllt. 

View this post on Instagram

Eindrücke vom Oktoberfest in München

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Manche Eltern greifen deshalb folgerichtig zu drastischeren Mitteln, damit ihre Sprösslinge nicht verloren gehen. Also mehr als an die Händchen fassen. Ein Beispiel habe ich fotografiert, weil ich es so putzig fand. Da waren die Kinder alle angeleint. Ich habe natürlich um Erlaubnis gefragt, bevor ich die Bilder gemacht habe.

Nun wisst ihr also schon, dass es voll auf dem Oktoberfest war. Das größte Volksfest der Welt ist aber auch wirklich etwas besonderes. Das finden mittlerweile auch immer mehr Touristen aus aller Welt. Aber auch die einheimische Bevölkerung kommt in Scharen und sie kommt in Tracht! Dabei wirkt das immer sehr selbstverständlich und gar nicht aufgesetzt. Schon in der Stadt, an den S- und U-Bahn-Haltestellen, ja einfach überall sieht man viele der Hiesigen in Lederhosen oder Dirndl. Und das von ganz jung bis ganz alt.

View this post on Instagram

Tracht gehört zur Wiesn dazu

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Und alle genießen das Fest auf ihre Weise. Wir hatten dabei nie das Gefühl, dass sich irgendein Münchener gestört von den vielen Menschen fühlt. 

Es gibt sogar eine sehr gut gemachte APP für das Oktoberfest. Darin gibt es zum Beispiel einen Lageplan, auf dem man via GPS jedes Festzelt findet.

Natürlich gibt es auch Interessantes und Nützliches zu erfahren. So zum Beispiel, dass dieses Wochenende verstärkt Italiener auf die Wiesn kommen. Und wegen derer vieler davon gibt es sogar italienische Polizisten auf dem Oktoberfest. Die darf Dank Änderung im bayerischen Polizeigesetz sogar im Notfall zur Waffe greifen. 

Was man auch durch die APP erfährt ist, dass große Taschen aus Sicherheitsgründen verboten sind. Das ist schon letztes Jahr so gewesen und wurde auch in Funk und Fernsehen bekannt gegeben und trotzdem gibt es am Einlass immer wieder Diskussionen deswegen. Aber Sicherheit geht vor!

Mit unseren kleinen Taschen waren wir dann zum Beispiel in der Geisterbahn, auf dem Riesenrad und natürlich in den Festzelten.

Selbst zu aller frühester Stunde werden hier schon die Maß getrunken. Und wenn einer der meist jungen Burschen auf den Tisch steigt, ist mit einem Mal riesen Applaus im Saal. Unter starkem Klatschen und Anfeuerungsrufen trinkt dann der „Held“ seine Maß auf ex.

View this post on Instagram

Beste Stimmung und Maß auf ex

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

So doll haben wir es nicht getrieben. Wir waren in einem kleinen gemütlichen Zelt, aber eine Maß hatte Annett da auch. Natürlich. 

View this post on Instagram

Maß im Festzelt

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Festzelt Zum Stiftl

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Zu guter Letzt waren wir dann noch auf der Oide Wiesn, also der Alten Wiesn. Da zahlt man extra Eintritt (3 Euro) und es ist wirklich ein bisschen so wie früher.  

Also wer Spaß an Fahrgeschäften aller Art, Bier und deftigem Essen hat, sollte  unbedingt einmal dabei sein. Und wie der U-Bahn-Ansager treffend auf dem Bahnsteig sagte: „Traut euch, lernt neue Leute kennen“.

P.S.: Für Kurzentschlossene gibt es überall Trachtenkleidung zu kaufen. Selbst auf dem Bahnhof.

17.09.2018 – Miniatur Wunderland in Hamburg

Wie beschreibt man eine Superlative? Mir schwirrt gerade so viel im Kopf herum, dass ich die vielen Eindrücke des heutigen Tages erstmal sortieren muss. Falls ihr nicht wisst was ich meine, ich schreibe hier übrigens über das Miniatur Wunderland in Hamburg. Das ist die größte Modelleisenbahn der Welt! Und die Mitarbeiter sind noch lange nicht fertig mit ihrem Projekt. Es wird weiter gebaut. 

View this post on Instagram

Gleise im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Am Miniatur Wunderland wird immer gearbeitet

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Aber Modelleisenbahn trifft es eigentlich nicht wirklich, es ist tatsächlich so viel mehr: Einerseits eine Phantasiewelt in klein, an anderen Stellen dann eine detaillierte Abbildung der Wirklichkeit in winzig. Und alles ist mit so viel Liebe gemacht, dabei auch witzig und unheimlich einfallsreich. 

Da Worte hier absolut nicht reichen, werde ich viele Fotos einstellen. Trotzdem empfehle ich JEDEM einmal hierher zu kommen. Ich verspreche alle werden ihre eigenen Highlights finden. Auch wir hätten noch Stunden bleiben können und hätten trotzdem immer noch viele der Kleinigkeiten nicht entdeckt. 

View this post on Instagram

Italien im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Petersdom in Rom im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Das Papamobil wird repariert im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Außerdem gibt es ja auch noch den Sound, den ich hier natürlich nicht liefern kann. Jede Attraktion hat seinen eigenen. Es gibt sogar Popkonzerte von Helene Fischer oder DJ Bobo mit Liveausschnitten und Videosequenzen auf Displays. Auch Otto hat seinen Auftritt und die Tagesschau ist auch dabei. Und natürlich spielt der HSV vor ausverkauftem Haus. 

View this post on Instagram

Helene Fischer Konzert im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

DJ Bobo Konzert im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Otto auf der Bühne in der Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

HSV im Volksparkstadion im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Sogar die nagelneue Elbphilharmonie wurde nachgebaut und gibt als Extra alle paar Minuten ihr Inneres preis, samt Hotel und Konzertsaal. Der kleine Wink mit den Kosten für das gute Stück darf auch nicht fehlen: In der Nähe fährt ein Auto mit einem großen Preisschild von 789 Millionen Euro. Das ist die Summe, die die Hamburger Steuerzahler für das Objekt Elbphilharmonie zahlen durften. 

View this post on Instagram

Elbphilharmonie in der Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Apropos Auto: Es gibt hier sogar eine JET-Tankstelle und diese hat direkten Anschluss an eine wirkliche JET-Tankstelle in Hamburg. Die Preise sind deshalb immer aktuell! Gleich angeschlossen ist eine richtige kleine Autowaschanlage. 

Und alle paar Minuten wird es natürlich auch Nacht im Wunderland und die Laternen gehen an. Da wirkt mancher Platz gleich nochmal schöner, zum Beispiel der Jahrmarkt oder auch Las Vegas.

View this post on Instagram

Jahrmarkt bei Nacht im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Las Vegas im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Wem das nicht reicht, der bekommt sogar Brände mit Rauch. Das wirkt zum Teil so echt, dass ein Besucher schon einmal eingegriffen hat, um ein Fahrzeug vor dem Feuer zu „retten“.

View this post on Instagram

Nacht im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Woher ich das weiß? Wir waren im Rahmen unseres Besuches auch bei einer extra Führung und konnten dadurch hinter die Kulissen schauen. In Minigruppen mit nur 6 Besuchern erklärt ein Angestellter dann so Einiges. So erfährt man zum Beispiel, wie die Züge, Autos und auch die Flugzeuge gesteuert werden und wie sie wieder „auftanken“. Man krabbelt hinter die Wände und kann das ausgeklügelte System hinter dem Wunderland begutachten.

View this post on Instagram

Hinter den Kulissen des Miniatur Wunderlandes

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Hinter den Kulissen vom Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Übrigens ist die meiste Technik und Software dazu im Miniatur Wunderland selbst gebaut bzw. geschrieben worden. Noch nicht gelungen ist das bisher allerdings bei den Schiffen. Sie fahren in echtem Wasser und sind mit der aktuellen Technik zu träge und werden deshalb von einem Mitarbeiter mit Fernsteuerung gelenkt. Der Kollege macht das rund 4 Stunden am Stück und wechselt dabei zwar immer wieder das Modell, aber es kann zu einer Zeit eben immer nur ein Schiff fahren, zum Beispiel die Aida. 

Was uns bei der Führung zusätzlich noch überrascht hat, sind die vielen kleinen Details,  die man wirklich nur im Rahmen einer solchen Tour sehen kann. Es sind unzählige viele kleine Späße und weil es so eine Menge ist, deshalb hier nur einige als Aufzählung: Es gibt hier zum Beispiel einen Mord-Tatort, ein Mafia-Begräbnis, Sex in allen Varianten, Alians, eine Schlafwandlerin auf dem Dach und und und…

View this post on Instagram

Auf die winzigen Details kommt es an

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Winzige Details im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Ganz genau hinschauen im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Es lohnt sich also sehr, diese Tour mitzubuchen, zumal man damit sofort zum Einlass gehen kann.

Was gibt es noch? Es gibt zum Beispiel eine tolle Winterlanschaft und dort taut es nie! Allerdings ist der Schnee auch aus  allerfeinstem Glas und damit scharf.

View this post on Instagram

Winter im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Und dann ist da noch ein Highlight: Der Flugplatz. Hier heben die Flugzeuge ab und landen auch. Alles mit Geräuschkulisse wie auf dem echten Flughafen. Mit einer Ausnahme: Hier im Wunderland hebt auch der Millennium Falcon von Starwars ab. Wir waren hier live dabei. Und mussten dann miterleben, wie er hinter den Kulissen „abstürzte“.

View this post on Instagram

Der Millennium Falcon hebt ab im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

View this post on Instagram

Flughafen im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

In solchen Fällen kommt dann sofort ein Mitarbeiter und behebt den Schaden sofort. Es gibt nämlich eine Art Schaltzentrale oder Lotsenpunkt, über den alles beobachtet und geprüft wird. Man kann die Mitarbeiter dabei beobachten. Und man bekommt auch einen kleinen Einblick, wie die Kleinteile gebastelt werden. 

View this post on Instagram

Schaltzentrale, Lotsenzentrale im Miniatur Wunderland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Übrigens waren wir heute früh noch auf dem richtigen Flughafen von Hamburg. Das hatte mit unserem Hotel zu tun. Das liegt genau in der Einflugschneise des Flughafens. Es ist ein schönes Hotel, gemütlich und fast ländlich von der Optik. Und dann landen in kurzem Abstand hier die Flieger. Aber wir hatten Schallschutzfenster, konnten also gut schlafen. Der Nähe halber und weil wir noch Zeit hatten, waren wir also auf dem Flughafen. Ist fast wie im Miniatur Wunderland. Wirklich! 

View this post on Instagram

Flughafen Hamburg

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

16.09.2018 – Chocoversum, Lichtcontainer, Hafenrundfahrt und Polizeiarbeit

Wenn ihr wissen wollt, wie wir heute zu Schokolade, einem Polizeieinsatz, einer freien Hafenrundfahrt und on top zu einem kostenlosen Lichtspektakel gekommen sind, dann seid ihr hier völlig richtig. 

All das haben wir nämlich tatsächlich heute an nur einem Tag erlebt. Geplant war davon zunächst nur die Schokolade. Im Rahmen einer Führung durch das Chocoversum von Hachez, haben wir davon reichlich aus verschiedenen Phasen der Herstellung zu kosten bekommen. Aber bei der Tour bekommt man auch Wissenswertes über die Kakaobohne erklärt und wie sie verarbeitet wird und als Krönung stellt man dann seine eigene Tafel Schokolade her. Das ist alles sehr lecker und im Verhältnis auch gar nicht so teuer. Eine wirkliche Empfehlung und auch etwas für Kinder! 

View this post on Instagram

Chocoverssum

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Weil wir aber danach natürlich noch nicht ausgelastet waren, blieb Zeit für weitere Unternehmungen. Bei angenehmem Wetter auch gerne draußen. Also auf zur Binnenalster, das ist Wasser und Entspannung mitten in der Stadt. Natürlich waren wir dort aber nicht alleine. Genauer gesagt war sogar richtig was los als wir ankamen. Wir wähnten  uns plötzlich in einer Folge „Großstadtrevier“ oder alternativ, je nach Sender, „Notruf Hafenkante“. 

Die Polizei war mit ganz großem Besteck vor Ort. So wurde, als wir ankamen, gerade eine sehr lange Stange zusammengeschraubt. An einem Ende hatte sie einen Haken. Damit wurde dann im Wasser gefischt. Ein Polizeiboot war genauso im Einsatz wie ein Krankenwagen und jede Menge Presse. Alles sah nach der Bergung einer Leiche aus dem Wasser aus. 

Günstigerweise war das Ereignis zuschauerfreundlich angelegt. Am südlichen Ufer der Binnenalster ist ja der Jungfernsteg. Das ist eine Art Flaniermeile und an der Stelle des Polizeieinsatzes gibt es wunderbare Treppen, die immer auch zum sitzen und schauen genutzt werden. Auch Ausflugsboote starten hier. So und nun die Polizei mittendrin. Damit nun nicht ständig jemand zwischen den Einsatzkräften rumlatscht, wurde erstmal mit Flatterband alles abgesperrt. Die Presse durfte aber trotzdem drinnen bleiben. 

View this post on Instagram

Polizei im Einsatz an der Binnenalster

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Aber was war eigentlich passiert? Ich kläre euch auf: Ein Buggy mitsamt Damenhandtasche und Kinderkleidung war ins Wasser gefallen. Alle Zeugen waren sich zwar recht sicher, dass kein Kind im Buggy gesessen hatte, trotzdem wurde die Polizei gerufen. Denn von Mutter und Kind fehlte jede Spur. 

Ein Passant hatte sogar noch versucht, den Buggy mit seiner Krücke (!) aus dem Wasser zu ziehen. Immerhin konnte er auf diese Weise, die Handtasche und die Kinderkleidung tropfnass herausziehen. Dann kam aber ein Ausflugsschiff und das war es dann für den Buggy. Gluck gluck weg war er.

Das war auch der Zeitpunkt als die Polizei eintraf. Von den Besitzern des Buggys fehlte weiter jede Spur. Erst als sich gerade zwei Polizisten in voller Montur ins Wasser begeben wollten, tauchte die Mutti doch noch mit ihrem Sohn auf dem Arm auf. Warum sie so lange kein Interesse an ihrem Kinderwagen gezeigt hatte, konnte ich übrigens nicht mehr ermitteln, tut mir leid.  

Das lässt sich natürlich so leicht schreiben, weil ja nicht wirklich etwas passiert ist. Außerdem war das ein schönes Beispiel dafür, dass wirklich jeder Hinwies ernst genommen wird. 

Auf diese Weise haben wir jedenfalls nette Leute im Umkreis kennengelernt. Und ein Berliner Pärchen gab uns dann noch einen tollen Tipp für ein kostenloses Erlebnis der kulturellen Art ganz in der Nähe. Dazu brauchten wir nur zwei Stationen mit der neuen U-Bahn-Linie 4 zu Haltestelle HafenCity / Universität fahren. Hier gibt es nämlich Leuchtcontainer an den Decken zu bestaunen. Diese wechseln immer wieder die Farbe. Und jeden Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen wird zusätzlich zwischen 10 und 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde eine Inszenierung mit klassischer Musik geboten. Bei uns lief ein Stück von Vanessa Mae. Muss man mal erlebt haben.

Und weil wir einmal bei Tipps für den Geldbeutel sind, kommt hier gleich noch einer: In Hamburg lohnt sich das Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel sowieso. Mit diesem lässt sich dann quasi kostenlos eine Hafenrundfahrt durchführen. Nehmt dazu die  Fähre der Linie 62 ab der Haltestelle Landungsbrücken (Brücke  3). Diese fährt eine Runde, die ihr mitfahren könnt, bis Finkenwerder und zurück. Das ganze dauert ca. eine Stunde. Wir können das wirklich empfehlen, denn das war unser Nachmittagsprogramm. 

View this post on Instagram

Linie 62 HVV – preiswerte Hafenrundfahrt

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Genug für heute. Wir liegen jetzt auch faul im Bett. Bis morgen! Eure Reisetante. 

 

14.09.-15.09.2018 – Hamburg und der stern

Wenn ich euch erzähle warum wir gerade dieses Wochenende nach Hamburg gefahren sind, werden sich bestimmt einige an den Kopf greifen. Der Grund ist nämlich: Die Zeitschrift stern wird 70 und hatte heute zum Tag des Journalismus eingeladen. Man kann auch sagen, der stern hatte Tag der offenen Tür. So hatte ich als ewiger stern-Leser die Gelegenheit, meinem Magazin noch näher zu sein und einmal hinter die Kulissen zu sehen.

Ich gebe zu, schon beim Lesen der Anzeige dazu war ich sofort elektrisiert, zumal die ersten 200 Abonnenten kostenlos zu diesem Event eingeladen wurden.

Natürlich hatte ich mich seinerzeit sofort um Karten beworben und dann ungeduldig auf sie gewartet. Als die Zusage kam, gab es somit auch einen Grund, nach langer Zeit Hamburg wieder einmal zu besuchen. Natürlich gibt es in dieser schönen und interessanten Stadt (neben dem stern) so viel zu sehen, um mindestens ein langes Wochenende hier gut beschäftigt zu sein. 

View this post on Instagram

Flagge Hamburg

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Deshalb sind wir schon gestern (am Freitag) angereist. Dabei sind wir bei Sprühregen in Erfurt in den Zug gestiegen und bei Sonnenschein in Hamburg wieder aus. Besser geht doch nicht. Da macht auch das hier obligatorische Lüftchen nichts. Ich habe ja ein gutes Haarspray, die Frisur sitzt.

Und so stand unserem ersten Ausflug zu den Landungsbrücken nichts mehr im Weg. Hier riecht es nach Fisch und weiter Welt. Und zu sehen gibt es auch eine Menge. Klar jede Menge Schiffe und eine für uns brandneue Sehenswürdigkeit: Die Elbphilharmonie. 

View this post on Instagram

Landungsbrücken und Elbphilharmonie

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Gestern haben wir uns schon mal von außen ein Bild von ihr machen können, heute nun auch zum Teil von innen. Die Plaza der Elphi, wie die Elbphilharmonie liebevoll genannt wird, kann man kostenlos besichtigen. Nach einer beeindruckenden Fahrt mit einer langen Rolltreppe gelangt man so auf eine Außenplattform. Und als wäre das nicht spektakulär genug, bekamen wir heute auch noch die Fensterputzer gratis dazu. Wer mich kennt weiß ja, dass ich ein klitzekleines bisschen zu Höhenangst neige. So ein Job wie Fensterputzer an der Elphi wäre also genau mein Ding. Allerdings beeindruckt mich deren Arbeit dann doch so sehr, dass ich mich sogar wagemutig über die Brüstung hänge, um gute Fotos von ihnen zu schießen. Hinterher stelle ich dann plötzlich erstaunt fest, dass ich gar keine Beklemmungen dabei hatte.

View this post on Instagram

Fensterputzer an der Elphi

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

So weit so interessant. Gestern wollten wir aber noch mehr und hatten deshalb eine Rotlichttour gebucht. Ihr wisst schon, Reeperbahn, Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll. Alles was man in der Provinz nicht hat.

View this post on Instagram

Reeperbahn

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Zu unserer großen Überraschung waren wir bei der Führung dann die einzigen beiden Gäste. So hatten wir eine exklusive Privatveranstaltung. Nicht schlecht! Natürlich hat der Guide uns garantiert auf der gleichen Route geführt wie immer, aber es hat sich schon besonders angefühlt. So als ob uns ein guter Kumpel durch seinen Kiez führt. Wir haben auch wirklich viel erfahren, nur leichte Mädchen haben wir keine gesehen, wenn man von ein paar Transvestiten absieht (die auch dem Gewerbe nachgehen). Erschreckenderweise lagen aber auf der Reeperbahn sehr sehr viele Obdachlose rum.

Einer der Höhepunkte der Tour war dann der Besuch der Kneipe „Zur Ritze“. Oben kann man dort szenegerecht sein Bier trinken, unten wird geboxt. Und offensichtlich waren alle wichtigen Boxer schon dort unten und haben es getan. Nicht nur die Klitschko-Brüder, Dariusz Michalczewski oder Henry Maske waren hier, sondern sogar Mohammed Ali und Mike Tyson. Hans Joachim „Hanne“ Kleine hatte den Laden wohl um 1974 eröffnet und man kann tatsächlich sagen, dort unten atmet man Geschichte. Dazu trägt sicher auch bei, dass durch die dort weiterhin trainierenden Boxer und den fehlenden Luftaustausch, die Luft sehr warm ist und sehr nach Schweiß riecht.

View this post on Instagram

Zur Ritze

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Dadurch und vom Abschlussschnaps teilbenebelt sind wir gestern einfach nur ins Bett gefallen.

Und heute, ja heute wartete dann der stern auf uns. Um 10 Uhr ging es los. Das haben wir zwar nicht ganz geschafft, aber glücklicherweise waren wir rechtzeitig genug da, um uns zwei Führungen zu sichern. Das vom stern zusätzlich gebotene Programm war aber so umfangreich und vielfältig, dass wir uns hätten zerteilen müssen, um alles Interessante zu sehen. Ganz toll war zum Beispiel das Gespräch mit der online-Redaktion von stern.de. Die Chefredaktion ist unfassbar jung und produziert täglich einen aktuellen stern, während ja die Printredaktion ihr Heft einmal die Woche herausbringt. Dafür sind die dortigen Artikel ausführlicher und tiefgreifender. Aber egal welche Sparte es betrifft, jeder Artikel wird mehrfach gegengecheckt. Jeder Fakt beleuchtet.

View this post on Instagram

Tag des Journalismus – 70 Jahre stern

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Aber es gab heute auch den größten Fehltritt des stern zu begutachten: In einem extra Raum waren die originalen gefälschten „Hitler Tagebücher“ zu bewundern. Jahrelang lagen sie in den Tresoren der stern-Redaktion. Die Kladden sind nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden, aber es herrscht ein Fotoverbot. Interessant für mich ist immer wieder der Beschlag der gefälschten Bücher, so ist anstatt A. H. in altdeutschen Lettern F. H. zu lesen. Man hätte es ahnen können, dass dies nicht die Anfangsbuchstaben des Diktators sein können.

Zum Abschluss des Tages sind wir übrigens noch einmal unserem Guide von gestern begegnet. Er macht täglich zig Touren, er hatte eine große Gruppe bei sich. Man hatten wir es gestern gut.

Es grüßt euch herzlich aus Hamburg die Reisetante.

19.07.2018 – Ed Sheeran Konzert in Berlin

Meine Oma ist über 100 Jahre alt geworden. Für sie waren alle Menschen, die jünger waren als sie selbst, einfach „die jungen Leute“. Und diese jungen Leute können ja per se keine gesundheitlichen Probleme haben. Klagen  war also nie angebracht. 

Dies stets im Hinterkopf habend, sind wir mit unseren gerade mal 51 Lenzen ja blutjung und frisch. Dachten wir. Und dann kam das Ed Sheeran Konzert. 

Vier Stunden quasi stramm stehend zu verbringen, kann einen um Jahre altern lassen. Zumindest in den unteren Extremitäten. Gefühlt bin ich hüftabwärts gelähmt bzw. tut mir jeder Knochen weh. 

Das Konzert sollte 18:30 Uhr beginnen, hat es auch, aber natürlich erst mit der ersten Vorband. Wir hatten uns bis dahin erfolgreich ins Stadion gekämpft und auch einen recht guten Stehplatz, soweit wir dachten. Das „gefährliche“ an solchen Plätzen ist aber, dass man ihn nicht verlassen sollte. Also sind wir stehen geblieben und das durchgehend. 

Nach der ersten Vorband kam ein langer Abbau aller Instrumente. Dann die zweite Vorband. Dann wieder Ab- und Aufbau auf der Bühne. Da waren schon zwei Stunden rum und noch kein Ed zu sehen. Unsere Füße waren da aber schon megaplatt vom stehen. 

Endlich, endlich kam er dann, der Ed Sheeran. Der Applaus von den Rängen war unglaublich, da wir ja im Innenraum waren, kam er von allen Seiten. Auch Ed Sheeran schien überwältigt. Klar ist er Profi und wirkt souverän. Dabei ist er trotzdem bescheiden und sympathisch. Ein netter Kerl halt. So wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. 

Komischerweise hatten wir aber genau ab seiner Performance einen eigenartigen Hall an unserem Platz. Nicht die allerbeste Akustik. 

Aber die Leinwände waren groß und wir konnten alles gut erkennen. Interessant war  dann, dass Ed Sheeran zur Zugabe mit dem Fußballtrikot der deutschen Nationalmannschaft kam. Unsere mit uns Stehenden fanden das echt mutig. Unsere Fußballjungs sind ja seit dem Vorrunden-Aus bei der WM so was von unten durch.

Irgendwann werden Annett und ich sicher in der Rückblende auf diesen Abend davon schwärmen, dass wir beim Ed Sheeran Konzert im Olympia Stadion in Berlin waren. Da erinnert man sich nicht mehr an die schmerzenden Beine. So was wird dann ausgeblendet.

Für heute sind wir uns erstmal einig, dass wir in Zukunft lieber Sitzplätze in den Rängen nehmen wollen. Da kann man ja auch aufspringen, wenn es toll wird. 

Und meine Oma hat mit Sicherheit nie etwas ähnliches wie ein Rockkonzert besucht.

Ed Sheeran Konzert in Berlin

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

2018 – Inselhopping Griechenland – Eine Empfehlung?

Auch 24 Stunden nach unserer Heimkehr und fast 48 Stunden nach den beiden letzten Bootsfahrten spüren wir immer noch ein deutliches Nachschwanken im Körper (oder nur im Kopf?). Gerade die Fahrt mit dem schnellen SeaJet hat deutliche Spuren hinterlassen. Der Grund ist sicher das schnelle Auf und Ab des Bootes ohne ins Freie schauen zu können.

Wenn wir also den Urlaub körperlich noch so sehr spüren, erlaubt sich ein Rückblick. Deshalb die Frage: Würden wir Inselhopping in Griechenland weiterempfehlen? Na klar. Vielleicht etwas abgewandelt zu dem wie wir es hatten, aber es war auf jeden Fall ein Gesamterlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

Toll fanden wir vor allem Paros. Die Insel hatte für uns am meisten zu bieten. Sie ist nicht so überlaufen, Touristen kommen aber trotzdem auf ihre Kosten, zudem ist die Insel gepflegt und hat nette und pittoreske Städtchen. Naxos glänzte vor allem mit seinen tollen Stränden. Und Santorini würde ich eher in der Vor- oder Nachsaison empfehlen. Es ist sehr schön dort, aber einfach zu voll. Die Insel ist voll im Trend und das heißt alle wollen dort sein. Für mich ist das schon Übertourismus.

Hatten wir Spaß? Auf jeden Fall. Nichts kam zu kurz, Sightseeing genauso wie Badevergnügen. Immer gutes (heißes) Wetter und leckeres Essen, dazu entspannte Griechen, so soll Urlaub sein. Wir haben am Ende auch alles gefunden, sogar den Sonnenuntergang.

Damit man den Sonnenuntergang auch findet.

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Und wie war die Organisation unserer Pauschalreise? Die war auch spitze. Wir wurden immer und überall gut von A nach B gebracht. Einzig die Hotelauswahl entsprach zum Teil nicht unseren Wünschen. Da wir keinen Einfluß hatten und die Zimmer nur zugeteilt wurden, wußten wir weder wo wir landen werden, noch konnten wir ein Hotel aussuchen.

Übrigens gibt es immer mal wieder Fragen, warum ich denn nie auf Bildern zu sehen bin. Das liegt natürlich daran, dass der Fotograf ja hinter der Kamera steht. Deshalb hatte Stephanie diesmal den Auftrag auch mal gegenzuknipsen. Die Ergebnisse sind nicht immer schön…

Ines im Urlaub

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Annett und Ines in Griechenland

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Zum Schluss der etwas anderer Reiserückblick in Bildern: Stephanie hat wie immer an verschiedenen Orten ihre Handstände zelebriert, ob am Strand, vor antiken Sehenswürdigkeiten, am Hafen, auf dem Vulkan oder vor einem Blumenmeer. Seht selbst.

Handstand geht immer

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Es gibt ja noch mehr griechische Inseln zu entdecken. Die nächste Tour wartet also.

2018 – Inselhopping Griechenland – Santorini – Oia

Tag zwei unseres Aufenthaltes auf Santorini ist dem Dorf Oia gewidmet. Es ist mit Abstand das schönste und berühmteste Dörfchen auf der Insel. Da wir schon am frühen Nachmittag mit dem Bus angekommen sind, ist es (überraschend) angenehm leer in Oia. Die Gässchen sind fast schon verträumt, es gibt Schattenplätze und wirklich geschmackvolle Läden. Hier lässt es sich aushalten. Jedes Foto wird ein Treffer, so schön ist es hier.

Oia Santorini

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Weil es so schön ist in Oia, gibt es noch ein paar Fotos.

Oia

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Und hier in Oia soll es angeblich den schönsten Sonnenuntergang der Welt zu sehen geben. Jeder will ihn sehen! Je später am Tag es also wird, desto mehr und mehr Besucher und vor allem Reisegruppen kommen. Bald ist es nur noch eng. Und natürlich haben die Reiseleiter Tipps für ihre Schützlinge. Alles sammelt sich bald an den besonders beliebten Punkten.

Dummerweise haben wir uns für den Sonnenuntergang den falschen Platz gesucht, denn als wir dort ankommen ist da gar keine Sonne mehr. Jetzt bleibt nur noch der Platz wo alle hingehen oder schon sind. 

Und es sind viele. Immerhin herrscht akustische Lagerfeuerstimmung. Irgendjemand spielt Gitarre und singt dazu. Bald habe ich mehr Spaß daran, die Leute zu fotografieren wie sie da so alle stehen, als mich zu recken und strecken für ein bisschen Sicht. 

Alle, alle wollen zum Sonnenuntergang in Oia

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Für mich war das am Ende wenig romantisch, auch wenn bei den letzten Zuckungen der Sonne von allen Seiten heftig applaudiert wurde. 

Sonnenuntergang in Oia

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Mein Stativ hatte ich somit auch umsonst umhergetragen. Das doofe Ding hat mich eh nur geärgert. Aus irgendeinem Grund hatte ich nämlich eine kleine aber wichtige Mutter verloren. Seitdem fielen mir ständig Teile des Stativs runter, weil sie nicht mehr hielten. Und in Oia passierte dann das schlimmste: Eine wichtige Schraube sprang auf den Weg und kullerte dann auf ein entferntes Vordach. Na toll. Aber es kam eine Retterin in der Not. Der Sprache nach war es eine Amerikanerin. Sie zog sich flux die Schuhe aus und kletterte über die Absperrung. Ihr Freund rief noch „be carefull“ hinterher und das habe ich dann auch gerufen. Niemals hätte ich das gewagt oder von jemandem verlangt. Sie tat es aber  einfach und brachte mir meine Schraube zurück. Ist doch nett.

Zusammenfassend kann ich sagen, wir waren dort und wir hatten einen Sonnenuntergang. Aber es geht besser. Nur wenige Tage davor in Naxos am Hafen zum Beispiel. Vielleicht erinnert ihr euch an meine Bilder. Und da saßen wir ganz entspannt und ohne Gedränge und hatten ein wunderbares Essen dazu. 

Aber es gibt von mir doch einen Tipp, wie ihr auch in Oia auf Santorini richtig romantische Sonnenuntergänge erleben könnt. Wer es sich nämlich leisten kann, sollte sein Zimmer direkt in Oia buchen. Hat die Unterkunft den richtigen Blickwinkel, kann dann nichts mehr schiefgehen. Dann habt ihr eure Privatterrasse ganz für euch allein.

2018 – Inselhopping Griechenland – Santorini und Rückkehr

Unser letzter Tag auf Santorini ist dahingehend ungewöhnlich, weil ihm keine  Übernachtung folgt. Unser Reiseunternehmen hat uns nämlich so geplant, dass unsere Rückfahrt nach Athen erst 19:15 Uhr beginnt. 

Und damit diese schneller vonstatten geht, wurde dafür diesmal keine Fähre sondern der SeaJet gebucht. Das ist ein sehr schnelles Boot, das anstatt 7 Stunden nur 5 für die Überfahrt nach Athen braucht. 

So können wir also den Tag noch voll nutzen und hatten sogar genug Zeit für einen besonderen Ausflug per Boot. Bei diesem wird zunächst ein Badestopp bei den heißen Quellen eingelegt und danach wird Nea Kameni angesteuert. 

Schiffe vor der Vulkaninsel Nea Kameni

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Wie ihr vielleicht noch wisst, ist Nea Kameni ja der neue Teil des großen Vulkans aus dem ganz Santorini besteht. Nachdem vor ca. 3500 Jahren bei einer massiven Eruption große Teile der damaligen Insel versanken, entstand ein Archipel, da die Caldera mittig voll Meerwasser lief. Der weiter aktive Vulkan spuckte danach aber unter Wasser weiter Lava aus, bis mittig Nea Kameni empor kam. Die jetzt unbewohnte Insel kann nun mit Führer bestiegen werden, was der zweite Teil unseres Ausfluges war.

Auf dem Vulkan

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

So klein sind die Menschen auf dem Vulkan. Könnt ihr sie erkennen?

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Dabei kann man Krater und viel Lavagestein begutachten. Ab und an kann man sogar schon Leben zwischen dem Geröll finden. Und im Frühling muss es richtig geblüht haben, man sieht noch die Reste der Blüten auf manchen Hügeln.  

Wenig Leben auf dem Vulkan

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Zurück zu den heißen Quellen. Unser Führer auf dem Boot machte uns richtig Angst davor darin zu baden. Diese haben natürlich auch mit dem Vulkan zu tun und sind deshalb sehr schwefelhaltig. Außerdem wechselt durch den Eintritt des Quellwassers in das Meer die Temperatur von Meter zu Meter, was für manchen wohl zu Unbehagen führen kann. Und auch der Untergrund ist ungemütlich und besteht aus spitzen Steinen. Asthmatiker und Herzkranke wurden schon mal ganz ausgeschlossen. Gut schwimmen können ist sowieso obsolet. Bei Annett wirkte die Angstmache sofort, sie guckte uns lieber vom Boot aus zu. Ich war dann wenigstens halb mutig und schwamm ein wenig um das Boot herum. Alle Ausflügler aus dem Nachbarboot bekamen sogar Schwimmnudeln zur Sicherheit.

Aber Stephanie hat das alles nicht gestört. Sie sprang einfach ins Wasser und schwamm dann mitten in die Quelle und stellt euch vor, sie kam auch heil zurück. Zurück an Bord fiel uns gleich die gelbe Farbe an uns auf. Das war vom Schwefel und der wollte auch nicht so schnell weichen. Das Zeug klebte auf der Kleidung und der Haut. Und nach der Klettertour auf dem Vulkan waren wir zusätzlich noch eingestaubt mit Lavaresten.

Schwimmen in Hot Springs vor Santorini

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Blöd halt nur, dass wir kein Zimmer mehr hatten und somit nicht duschen konnten.

Aber Rettung nahte in Form des Hotelpools. Unsere Koffer standen ja eh noch dort und so konnten wir flugs hineinspringen.

Der Dreck ging ab, nur unsere Fußsohlen waren plötzlich blau! Wie war das möglich? Bei genauem Betrachten war sogar alles blau, was irgendwie Kontakt zum Boden oder dem Rand des Pools hatte. Wir hatten also nicht irgendeine Reaktion auf den Schwefel auf der Haut, sondern die Poolfarbe klebte einfach an uns.

Baden im schlumpfblauen Pool. Hinterher hatten wir blaue Füße.

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Naja, ich hätte das Hotel eh nicht weiterempfohlen. Der Chef war zwar nett, aber die Zimmer nicht so wirklich schön. Wir hatten auch noch Souterrain und neben unserem Fenster direkt einen Weg. Das heißt, wenn wir im Bett lagen, liefen nur wenige Zentimeter von unseren Köpfen entfernt Füße an uns vorbei. Dummerweise auch nachts, denn es gab offensichtlich viele Spätheimkehrer. Auch bretterten gerne  Mopeds vorbei.

Zusätzlich dazu war das Zimmer offenbar für Zwergen gemacht, denn die Brause in der Dusche hing auf gerade mal 1m Höhe. Der Spiegel im Bad wiederum bildete gut meinen Körper ab, nicht aber meinen Kopf. So niedrig hing er. Was noch? Stephanie hatte Kakerlaken im Zimmer und über uns starteten und landeten rund um die Uhr die Flugzeuge vom nahen Flughafen. Ein Erlebnishotel kann man so sagen. 

Apropos Erlebnis: Unser SeaJet Boot nach Athen sollte ja eigentlich heute Abend 19:15 Uhr von Santorini aus starten. Leider hatte das Schiff schon fast zwei Stunden Verspätung ehe es überhaupt ankam. Die Kellner im Hafen wussten das schon, ist wohl jeden Tag so. 

Uns blieb also nichts weiter übrig, als gemütlich am Hafen zu warten bis unser SeaJet endlich kam. Er ist neben den Fähren optisch nur ein Bötchen. Aber der Kleine hat Feuer unter dem Hintern. Man sitzt darin fast wie im Flugzeug und es fühlt sich auch ein bisschen so an. Aber es gibt deutliche Bewegungen, die ich nicht so schnell vergessen werde. Jetzt am nächsten Tag, da ich dies schreibe, hört es nämlich nicht auf in meinem Kopf zu schwanken. Zuerst dachte ich tatsächlich kurz an ein Erdbeben. Aber es ist das Schiff und sicher spielt auch noch die völlige Übermüdung eine Rolle. 

Wir sind nämlich tatsächlich erst 1:27 Uhr in Athen angekommen. Also mitten in der Nacht, wohlgemerkt. Reguläre Ankunft wäre 23:50 Uhr gewesen. Aber unser lieber Chauffeur hat auf uns gewartet. Der arme Kerl stand seit 23 Uhr am Hafen. Und das bei nächtlicher Hitze. Als wir ankamen waren es nämlich immer noch 31 Grad in Athen. Nicht zu fassen. Übrigens selbst um diese Uhrzeit ist noch viel los in Athen. Und es gibt sogar noch aktive Lieferdienste. Wir sahen zum Beispiel einen Mopedfahrer, der gerade Souvlaki ausfuhr. 

So nun aber genug von mir. Wir sind heute 5 Uhr aufgestanden, haben einen Flug hinter uns und fahren jetzt nach Hause….Tschüß 

 

2018 – Inselhopping Griechenland – Santorini – Fira

JEDER sucht auf Santorini den Sonnenuntergang. Damit übertreibe ich nicht. Und das hat natürlich mit der Besonderheit der Insel zu tun, nämlich damit dass wir uns hier auf einem Vulkan befinden. Auch wenn die ringförmige Struktur der Caldera nicht mehr vollständig ist, gibt es doch genug Plätze am Kraterrand, die den optimalen Blick versprechen. Hier seht ihr Stephanie bei genau dieser Aktivität in der Abendsonne.

Stephanie fotografiert den Sonnenuntergang in Fira auf Santorini

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Je nach Sonnenstand hat man natürlich (auch tagsüber) mal an der einen, mal an der anderen Stelle den besten View. 

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich dummerweise meinen Reiseführer zu Hause hab liegen lassen. In diesen wollte ich natürlich gucken und uns dann gleich zu den richtigen Stellen lotsen. Klar hatte ich noch so halb abgespeichert, dass wir auf den Kraterrand müssen. 

Auch hatte ich euch schon berichtet, dass wir bei unserem Inselhopping immer erst am Anreisetag vor Ort erfahren, wo wir übernachten werden. Also wussten wir vorher wirklich nur die Insel und sonst nicht wo wir landen würden. Das ist echt blöd und ich würde das auch nie wieder so buchen. So hatten wir überhaupt keinen Plan, was sich in der Nähe des Hotels so lohnen könnte anzusehen.

Im Fall von Santorini habe ich deshalb den netten Hotelchef unserer Unterkunft nach ein paar Tipps gefragt. Er empfahl zunächst mal eine Fahrt mit dem Bus nach Fira, der Inselhauptstadt. Wir selbst waren in Kamira untergebracht, direkt am Strand, der übrigens hier aus schwarzem Lavakies besteht. 

Mit dem Bus ist man übrigens auf allen griechischen Inseln gut und preiswert unterwegs. Die Fahrt kostet nur 1,80 Euro pro Person. Allerdings ist ja gerade Hauptsaison und so eine Busfahrt kann da zum Abenteuer werden. Da jeder mitgenommen wird, herrschen Zustände wie man sie aus dem Fernsehen von der Rushhour in Tokio kennt. Eingeklemmt an der Ausgangstür des Busses  und auf einem Bein stehend, haben wir so eine Fahrt ins Ungewisse angetreten. Denn natürlich kannten wir die Gegend nicht und haben zusätzlich absolut nichts gesehen. Es gab auch keine Haltestellenhinweise. Aber in jedem Bus fährt ein Fahrkartenverkäufer mit. Und egal wie voll es ist, der Fahrkartenverkäufer findet dich. Und er ist es auch, der die Haltestellen durchruft. Am Ende sind wir also richtig in Fira gelandet. 

Was sich schon beim Verlassen der Fähre in Santorini am Hafen angedeutet hatte, war in Fira dann nicht mehr zu übersehen: Menschen über Menschen und noch mehr Menschen.

In der Fähre kurz vor Santorini

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Menschenmassen am Hafen von Santorini

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Zwar werden die Touristen auf der ganzen Insel untergebracht, aber offensichtlich sind die meisten in Fira. Zumal hier zusätzlich noch die Gäste der Kreuzfahrtschiffe hinzukommen. Diese werden unten auf der Insel abgesetzt und haben dann verschiedene Möglichkeiten, nach oben zu kommen: Erstens könnten sie hoch laufen. Das machen wahrscheinlich die wenigsten. Zweitens gibt es Esel, auf denen man reitend nach oben kommen könnte. Und drittens gibt es die Seilbahn.

Kreuzfahrtschiff unter Fira, Santorini, Massentourismus

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Seilbahn oder Esel

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

So und jetzt wird es lustig bzw. peinlich für uns. Ahnungslos wo wir genau in Fira waren,  dachten wir, wir müssten nach oben. Also auf zur Seilbahn. Die Schlange war lang. Irgendwann hatten wir drei Tickets gekauft. Aber es hieß weiter warten. Da blieb Zeit für einen Blick auf die Fahrkarte. Da stand eindeutig „down“. Wie jetzt „down“? Wir wollten doch „up“, also hoch. Ich verlasse kurz die Schlange, um nochmal nachzufragen. Die Kassiererin versteht mich nicht richtig, denkt ich frage nach einer Hin- und Rückfahrt. Sie schickt mich wieder in die Schlange. Aber mein Missfallen steigt. Zusammen mit Stephanie und Annett gehe ich noch einmal fragen. Ich sage, dass wir doch hoch wollen und nicht runter. Warum steht denn „down“, also „runter“ auf dem Beleg. Sie guckt ungläubig, wir auch. Auflösung: Wir sind schon oben! Durch die Fahrt mit dem Bus, auf der wir nichts gesehen hatten und dann das Schieben durch die Menschenmassen, bei dem wir auch nichts gesehen hatten, war mir völlig die Orientierung verloren gegangen. Also auf zum Kraterrand. Er war nur wenige Meter von der Seilbahnstation entfernt. Übrigens haben wir unser Geld für das Seilbahnticket zurück bekommen. 

Endlich das was wir wollten. Der Blick ist fantastisch. Wir erleben den Sonnenuntergang im Restaurant. Aber es ist noch nicht DER Sunset. Den gibt es nur in Oia.

Am Kraterrand in Fira bei Abendstimmung

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on

Bitte oben durchklicken.

Fira Abendstimmung vom Kraterrand aus

A post shared by Ines Wachs (@ineswachs) on